Jugend forscht

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Vor mehr als 15 Jahren wurde am Gymnasium Marianum die erste "Jugend forscht" AG gegründet.  Mittlerweile hat sich diese AG zu einem bundesweit erfolgreichen Angebot entwickelt.  Wir stellen Ihnen erfolgreiche Projekte und aktuelle Arbeiten aus der Welt der Naturwissenschaften vor.

Diese Seite stellt die aktuellen  Projekte der Jungforscher vor und gibt gleichzeitig einen Einblick in die experimentelle Arbeit sowie die bereits gelaufenen Wettbewerbe.

Die Teilnehmer der AG haben in vielen Aktionen und Arbeiten ihre Kreativität unter Beweis gestellt.

 

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Jugend forscht am Marianum



Vor 15 Jahren wurde am Gymnasium Marianum die erste Jugend forscht AG gegründet. Diese Seite stellt die aktuellen  Projekte der Jungforscher vor und gibt gleichzeitig einen Einblick in die experimentelle Arbeit sowie die bereits gelaufenen Wettbewerbe.


Die Teilnehmer der AG haben in vielen Aktionen und Arbeiten ihre Kreativität unter Beweis gestellt.





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Jugend forscht und Schüler experimentieren 2011 Chemie

Expo 1Die naturwissenschaftliche Sparte konnte in diesem Jahr besondere Erfolge verzeichnen.
In der Rubrik „Chemie Jugend forscht“ beim Regionalwettbewerb in Lingen wurde Julius Saalfeld mit dem Thema „Kunststoffe aus Keratin“ bester Teilnehmer. Leo Hebbelmann, Jens Buss-Strothmann und  Sebastian Oehm, Severin Sieber und Marek Schütte gewannen den ersten Platz in der Sparte Schüler experimentieren. Auf dem anschließenden Landeswettbewerb konnten sie mit ihrer Arbeit zur Filtration von Medikamenten aus Schmutzwasser ebenfalls überzeugen (2.Platz).

In zwei Chemie AGs (F.Klinger, F.Wilkens) findet zur Zeit die Vermittlung experimenteller Grundlagen im Fach Chemie statt.
 Auf die Ideen Expo nach Hannover durfte ein Team bestehend aus Till Hennig (Marianum) und Nico Nachtigall (Windhorst). Begleitet wurden sie dabei von Herrn Schepers mit seinem Seminarfach.

Die Idee zur Abhandlung„Biologische  Kunststoffe aus Horn“ fand ihren Ursprung durch einen Zufall, als Julius Saalfeld in der Schule eine Tüte mit geschrotetem Hornmaterial fand und überlegte, ob sich daraus nicht ein neuer Kunststoff herstellen ließe. Er begann seine Arbeit mit der Untersuchung schon bekannter Stoffe in Bezug auf die Zustandsbereiche von  Thermoplasten und Duroplasten beim Erwärmen.
Auch der allgemeine Aufbau sowie die Verarbeitung der Kunststoffe wurden analysiert. Nach diesen Vorarbeiten gelang ihm schließlich die Entwicklung eines Verfahrens, das es ermöglichte, das Hornmaterial in Ameisensäure und Natronlauge zu lösen und daraus unter anderem Membranen herzustellen

In der Arbeit „Filterungsfähigkeiten der Eimembran des Gallus gallus domesticus“ wurde zunächst festgestellt, dass durch herkömmliche Kläranlagen Medikamente nicht aus dem Wasser gefiltert werde können. Eine Bindung durch Chemikalien ist ebenfalls umweltbelastend.

Deswegen suchte die Gruppe nach Lebewesen, die in der Lage sind, Stoffe aus dem Wasser zu filtrieren. Sie fand heraus, dass einige Tiere und Pflanzen, wie zum Beispiel die Röhrennasen (Procellariiformes) oder bei den Pflanzen die Salzpflanzen (Halophyten), in der Lage sind, Salz über Salzdrüsen auszuscheiden. Dabei spielen Membranen eine große Rolle.

Nach der Untersuchung unterschiedlichster Membranen kamen die Schüler auf die Eimembran als geeignetes Filtermaterial für Medikamente.

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