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Besuch bei Roechling

Unterstützung für Julius Saalfeld gab es von der Roechling Engineering Plastics AG in Haren. Julius arbeitet an einem Jugend forscht Projekt. Durch Vermittlung von Herrn Vehring konnte Julius im Herbst bereits ein Praktikum im Labor der Firma ableisten und erhielt jetzt viele hilfreiche Tips zu seinem aktuellen Projekt. Julius versucht zurzeit aus dem Keratin von Tierhorn einen umweltfreundlichen Kunststoff herzustellen. Hornmaterial ist weit verbreitet und sehr preiswert, aber schwierig zu verarbeiten. Die Möglichkeit zur fachwissenschaftlichen Diskussion in der Firma mit den Herren Frericks, Tieben und Vehring brachte ihn jetzt auf einige gute Ideen zur Bearbeitung des Materials. Wir sind gespannt, wie es weiter geht.

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AG-Beispiel

 
 


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mai1

Das Abitur seit einigen Monaten in der Tasche, war Jan –Philipp Mai im Sommer 2006 in der Garage seiner Eltern beschäftigt,  seine spezialkonstruierte Mikrowelle in Funktion zu setzen.  In vielen Versuchsansätzen überprüfte er das Reaktionsverhalten verschiedener Glas- und Quarzsorten im Plasma, kontrollierte die Kühlung des Magnetrons, die Regulierung des Argonstroms und dokumentierte seine Ergebnisse graphisch bei unterschiedlicher Leistungseinstellung des Generators mit Hilfe eines Laptops.
Jan Philipp ist einer der Schüler, die sich in den vergangenen Jahren an unserer Schule auf den „Jugend forscht“- Wettbewerb vorbereiteten.

 

Bei seinen Forschungen kam er schnell mit Wissenschaftlern der unterschiedlichsten Fachbereiche in Kontakt. Diese boten ihm Unterstützung bei der Beschaffung von Geräten, halfen bei der Suche nach geeigneten Materialien und luden ihn zu Praktika ein.

 

Im Jahr  2001 trat Jan Philipp Mai mit einer festen Zielvorstellung der „Jugend forscht“- AG bei: ein umweltfreundliches, kostengünstiges Verfahren zur Herstellung von Silicium zu entwickeln. Der Funke sprang über im Religionsunterricht von  Herrn Voetlause, der den Schülern die Problematik der Reinstgewinnung von Silizium erläuterte, ein Element, das für die Konstruktion von Solaranlagen unabkömmlich ist und dessen Produktion somit direkt mit dem Energieproblem der Weltbevölkerung verknüpft ist.
Die Entwicklung dieser Grundidee, über Jahre konsequent verfolgt, zeigt expemplarisch, wie bei der Projektarbeit nicht nur wertvolle naturwissenschaftliche Erfahrungen vermittelt werden, sondern auch Gelegenheiten zur Erprobung vielfältiger Methoden, Kontakte mit Universitäten und Perspektiven für die Berufslaufbahn entstehen können :

 

2001:  Teilnahme am Wettbewerb Schüler experimentieren (zusammen mit Philipp Ittershagen)

 
 

Nachdem alle schulischen Möglichkeiten der aluminothermischen Siliciumgewinnung ausgeschöpft waren und die hohe Gitterenergie des Ausgangsstoffs Siliciumdioxid eine Reduktion mit Kohlenstoff erschwerte, wandte sich Jan –Philipp unter anderem an die WTD, den Bauhof und die Spalthoffsche Eisenhütte, um die hohen Temperaturen zu erreichen und Analysemöglichkeiten zu erschließen.
2002:  Teilnahme am Regionalwettbewerb „Jugend forscht“ und Gewinn des 2. Platzes im Bereich Chemie
Bei einem Ausflug in die USA stiftete eine dort ansässige Firma dem Schüler ein Quarzgerät mit der Möglichkeit, die immer noch nicht erreichten, erforderlichen Temperaturen von über 1500 °C durch magnetische Induktion zu erzeugen. Die Firma Hüttinger aus Freiburg stellt dazu leihweise einen Hochfrequenzgenerator zu Verfügung (und Hausmeister Meyers Werkstatt wurde ein Jahr lang besetzt).

2005: Jan- Philipp Mai beteiligte sich im mit seiner Arbeit „Silicium- ein umweltfreundliches Verfahren im Labormaßstab“ am „Jugend-forscht“- Regionalwettbewerb in Lingen  und erreichte den ersten Platz in Chemie, der mit einem Geldpreis honoriert wurde.

 

Artikel des Fraunhoferinstituts führten zur Entstehung der Idee, zur Verkürzung der Prozesszeit und zur Energie-einsparung die erforderliche Hitze durch Mikrowellen zu erzeugen. Die Mikrowellen- Technik wird seit Mitte der siebziger Jahre zum Erwärmen von Werkstoffen, z.B. bei der Herstellung von Spezialkeramiken aus Aluminiumoxid und Silikaten, verwendet.

 
 
 
 
 

Vorstellung seiner Idee bei der Fa. Fricke und Mallah GmbH aus Peine, die Spezialöfen und Mikrowellenerwärmungsanlagen herstellt und nach den Vorstellungen von Jan-Philipp Mai  ein Gerät baute, das unter Argonatmosphäre arbeitet und einen Druckausgleich ermöglicht.
2006: Praktikum in der Firma und Aufnahme eines technischen Studiums an der Universität Braunschweig.

 
 
 

Übersicht

Jugend –forscht –Übersicht

 
 
 
 

Jugend-forscht-AG findet statt seit 1999 (L´: OStR`i.k. R. Wilkens) 

 

Teilnahme am Wettbewerb:

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Jahr

Kategorie

Thema

Namen der Teilnehmer

Platzierung

2000 Chemie Silicium- Katalysator des Lebens ? Johannes Timpe, Tobias Lohe, Patrick Tangen Regionalsieger Chemie
2000
 
Chemie
s.o. Johannes Timpe, Tobias Lohe, Patrick Tangen Teilnahme am Landeswettbewerb
2002 Chemie Untersuchung zur Herstellung und Reinigung von Silicium Jan Philipp Mai, Philipp Ittershagen 2. Platz (Schüler experimentieren, Regionalwettbewerb)
2002 Chemie Stabilität der Membranen von Seifenblasen Imke Krüssel, Barbara Satola 3. Platz (Schüler experimentieren, Regionalwettbewerb)
2003 Chemie Untersuchung zur Herstellung von Reinstsilicium Jan Philipp Mai

1. Platz Chemie im Regionalwettbewerb

(Schüler Experimentieren)

2003 Chemie Die Entfernung von Gerbstoffen aus Eicheln Imke Krüssel, Barbara Satola Teilnahme am Regionalwettbewerb
2005 Chemie Silicium – ein umweltfreundliches Verfahren im Labormaßstab Jan Philipp Mai 1. Platz Chemie im Regionalwettbewerb (Jugend forscht)
2006 Chemie Rohstoffgewinnung aus Algen Markus Bloem, Martin Krüger, Markus Lüken 2. Platz ( Jugend forscht Chemie, Regionalwettbewerb )
2008 Chemie Einheimische natürliche Waschsubstanzen -ein Vergleich mit Waschnüssen

Verena Hüsers , Julia Wistuba,

Jahrgang 12

Regionalsieger  (Jugend forscht Chemie)
2008
 
Chemie
s.o.

Verena Hüsers , Julia Wistuba,

Jahrgang 12

3. Platz  im Landeswettbewerb
2009
 

Physik

Betreuung zusammen mit Th. Schepers

Wärmerückgewinnung aus Autoabgaben Heiko Teipen, Armin Krupp 3. Platz im Regionalwettbewerb Lingen
2010     Heiko Teipen, Armin Krupp Ausstellung auf Ideen-Expo Hannover
2010
 
Biologie
Terra preta Till Hennig, Nico Nachtigall 1. Platz Regionalwettbewerb Lingen
2010
 
Biologie
Terra preta Till Hennig, Nico Nachtigall 3. Platz Landeswettbewerb Clausthalzellerfeld
2011
 
Chemie
Kunststoff aus Horn Julius Saalfeld 2. Platz Regionalwettbewerb Lingen (vorderste Platzierung in Chemie, erster Platz wurde nicht vergeben
2011
 
Chemie
Filterfähigkeiten von Eimembranen Sebastian Oehm, Jens Buss-Strootmann, Leo Hebbelmann 1. Platz Regionalwettbewerb Lingen
2011
 
Chemie
Filterfähigkeiten von Eimembranen Sebastian Oehm, Jens Buss-Strootmann, Leo Hebbelmann 2. Platz Landeswettbewerb Oldenburg
 

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